Motivation - Keine Lust auf Sport und trotzdem gehen

Ein Gastbeitrag von Mine Schnell

Selbst ein erfolgreicher Hobbysportler kennt diese Situation: Man kommt von einem harten Arbeitstag nach Hause und fühlt sich einfach nur schlapp und ausgelaugt. Am liebsten würde man sich auf dem Sofa in eine Decke einrollen und den Rest des Abends Fernsehen.

Aber eigentlich würde heute doch noch eine Trainingseinheit anstehen, oder?! Damit in dieser Situation nicht die gemütliche Couch und der Fernseher gewinnen, gibt es ein paar Tricks sich doch zum Training aufzuraffen.

In diesem Artikel

Was steckt hinter dem Begriff Motivation

Jeder kennt sie doch manchmal bleibt sie einfach weg – die Motivation. Was bedeutet Motivation eigentlich? Laut Lexikon (Duden): Ist die Motivation die Gesamtheit der Beweggründe, Einflüsse, die eine Entscheidung, Handlung o. Ä. beeinflussen, zu einer Handlungsweise anregen.

Motivation sind Beweggründe und Einflüsse, die einen dazu bringen, etwas zu tun auch wenn man vielleicht gar keine Lust hat. Daher gilt die Motivation als besonders wichtig in allen Lebenslagen, ob nun in der Schule oder Ausbildung, im Job oder eben auch in Freizeitaktivitäten, wie dem Sport.

Welche Einflüsse kann man nun selbst schaffen, um sich (in unserem Fall für den Sport) aufzuraffen?

Tipp 1: Der Trick mit den Sportklamotten

Ein Trick, der simpel aber doch effektiv ist: Heimkommen und direkt die Sportklamotten anziehen. Oder sogar noch besser, sich bei der Arbeit direkt in die Sportkluft schmeißen (Geht vielleicht nicht bei allen Berufsgruppen). Hat man die Sportklamotten erstmal an, fühlt man sich gleich viel dynamischer und sportlicher. Und mal ehrlich, wenn man sich doch schon extra umgezogen hat, muss man doch etwas machen und wenn es nur ein paar Übungen daheim auf dem Fußboden vor dem Fernseher sind.

Tipp 2: Social Media als Motivations-Booster

Dieser Tipp wirkt bei mir richtige Wunder! Auf youbtube gibt es mittlerweile unzählige Kanäle auf denen Sporttipps und Workouts gezeigt werden. Mir hilft es ungemein, wenn jemand (wenn auch nur virtuell) mit mir gemeinsam durch das Sportprogramm hoppst. Anne von Bodykiss kann ich hierbei nur empfehlen.

Wenn ich einem bestimmten Trainingsplan folge, motiviert es mich auf Instragram Bilder von Menschen zu sehen, die bereits den Körper haben, den ich auch gerne hätte. Oder wenn in einer Facebook Gruppe gepostet wird, wie fleißig gerade alle am Trainieren sind und nur ich lümmle daheim auf der Couch rum, motiviert mich das auch gleich doch noch aufzustehen und zum Training zu gehen. Man will sich ja schließlich nicht als "Fauli" unter all den Fleißigen outen.

Tipp 3: Mache das Training zu einer Gewohnheit

Du putzt dir jeden Morgen und jeden Abend die Zähne? Musst du dich dazu motivieren oder machst du das automatisch, wenn du abends ins Bad gehst? Versuche auch dein Training zu einer Gewohnheit zu machen. Plane dir jede Woche 2-3 (oder mehr bzw. weniger je nach Trainingsziel) feste Tage ein an denen du Sport machst.

Schreibe es dir in deinen Kalender und verabrede dich (außer für den Sport selbst) mit niemand zu diesem Zeitpunkt. Das wird zwar auch erstmal hart sein, aber ziehst du das drei Wochen am Stück durch, wird das Training an diesen Tagen bereits zur Gewohnheit. Und komm schon - drei Wochen bekommen wir hin.

Tipp 4: Doppelte Power

Suche dir einen Trainingspartner. Das ist für mich eigentlich der effektivste Tipp, da er Spaß, Freundschaft und Sport vereint. Verpflichtet man sich nämlich auf einen gemeinsamen Termin mit einem Trainingspartner, will man diesen nicht enttäuschen und geht zu dem Sporttreff - auch wenn man vielleicht ein bisschen müde ist oder der Arbeitstag doof war.

An diesen Treffen kann man dann das Soziale mit dem Sport verbinden. Sport eignet sich aber nicht nur um bestehende Kontakte zu pflegen sondern auch um neue Kontakte zu knüpfen (es sei denn man ist Leistungsschwimmer, da funktionieren Unterhaltungen höchstens nach dem Training). Trifft man jemanden nettes beim Sport, am besten gleich für eine nächste gemeinsame Session verabreden und schon ist die Motivation für das nächste Workout geschaffen.

Mein Fazit

Wie ihr gesehen habt, gibt es einige kleine Tricks und Kniffe seinen Schweinehund zu überwinden. Trotz alle dem solltest du dir eine Sportart aussuchen, die dir Spaß macht. Wenn du dich jedes Mal zum Training zwingen musst und dir das Training überhaupt keinen Spaß macht, ist es vielleicht nicht das richtige für dich. Man sollte nicht an einer Sportart festhalten, nur weil man denkt, das diese vielleicht am effektivsten ist. Ruhig einfach mal jede Sportart antasten und durchprobieren. Für jeden gibt es eine Sportart, die Spaß macht und effektiv ist.

Du hast noch nicht das Richtige beim Sport oder in der Ernährung für dich gefunden? Unsere Coaches können dir helfen!

In diesem Sinne frohes, motiviertes Sporteln!

Eure Mine

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Person
Mine Schnell
legt Wert auf Abwechslung im Sport

Mine liebt die bunte Mischung des Lauftrainings mit Freeletics, Zumba und Volleyball. Vegan lebt sie seit über 2 Jahren und kommt so ihrem persönlichen Fitness-Ziel schrittweise immer näher.

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