Testpaket von Vitaquell

Soja-Tagliatelle, Spätzle ohne Mehl und vegane Salate von Vitaquell in unserer Testküche

Hier findest du hilfreiche Tipps rund um das Thema vegane Ernährung und Food Coaching. Um über weitere Themen informiert zu bleiben abonniere unseren Newsletter. Du interessierst dich für einen veganen Ernährungsplan oder ein Diät-Coaching? Wir haben da etwas für dich!

Vegan Food Haul mit dem neuen Vitaquell-Sortiment

Wir haben uns erneut dem harten Alltag eines Food Bloggers gestellt und neue Produkte für euch unter die Lupe genommen. Diesmal futterten wir uns durch das Sortiment von Vitaquell.

Neu entdeckt – Soja-Nudeln von Vitaquell

Da wir zunehmend auch glutenfreie Ernährungspläne erstellen und diese auch in unserer App später variantenreich bestücken wollen, sind wir stets auf der Suche nach glutenfreien Nudelanternativen. In diesem Zuge haben wir bereits an anderer Stelle Konjac- bzw. Shirataki-Nudeln sowie Linsen- bzw. Kichererbsen-Nudeln getestet. Neu waren für uns die Soja-Nudeln von Vitaquell:

Wir freuen uns auf's Kochen mit Spaghetti, grünen Tagliatelle sowie einer Spätzle-Variante von Vitaquell auf Soja-Basis. Die Produkte sind alle aus 100% Sojabohnen, in Bio-Qualität, sowie frei von Ei, Gluten, Hefe oder Milch und natürlich komplett vegan.

Grundzutat sind stets Sojabohnen. Damit haben die Produkte eine etwas proteinreichere Basis als beispielsweise Linsennudeln, die etwas mehr Kohlenhydrate und etwas weniger Protein mitbringen.

Grüne Soja-Tagliatelle

Die Tagliatelle bestehen zu 100% aus grünen Sojabohnen. Sonst nichts. Durch Verwendung der grünen Bohnen kommt auch die grüne Farbe zustande, die an Spinatnudeln erinnert. Von den Nährwerten warten hier Proteine satt, quasi wie Tofu oder Sojagranulat aber in getrockneter Form und dabei doch recht nudelartig!

Nährwerte

376 Kalorien auf 100 Gramm
Kohlenhydrate: 28g / Protein: 48g / Fett: 7g

Konsistenz

Wir kochen die Nudeln nach Packungshinweis ca. 8 Minuten in Salzwasser. Nach nur wenigen Minuten sind die grünen Tagliatelle gar und haben dabei ihr Volumen noch einmal deutlich vergrößert. Die Tagliatelle sind nicht so mehlig wie normale Weizenpasta, was am geringen Kohlenhydratanteil liegen mag. Was uns gut gefällt ist, dass sie nicht so glibberig-künstlich sind wie Shirataki-Nudeln, sondern ein angenehmes Mundgefühl haben. Im Vergleich zu konventioneller Pasta sind sie etwas (hm, wie beschreibt man das) "elastischer"?

Testpaket von Vitaquell

Nur 8 Minuten im Salzwasser oder Gemüsebrühe kochen und schon sind die Soja-Tagliatelle gar

Wir servieren die Tagliatelle mit einer großen Gemüsepfanne und kochen uns zudem einen sehr proteinreichen Nudel-Auflauf daraus, in beiden Gerichten machen die Tagliatelle eine gute Figur und steigern den Proteinanteil der Mahlzeit deutlich!

Mediterrane Gemüsepfanne mit proteinreichen Soja-Tagliatelle

Proteinreiches Nudel-Gratin mit Paprika und Karotten, überbacken mit veganem Hefeschmelz!

Grüne Tagliatelle mit bunter Gemüsepfanne und Tahin

Für uns sind die Soja-Tagliatelle eine gelungene Alternative für die vegane Sportlerernährung, wenn nicht immer der typische Tofu oder Seitan als Proteinquelle auf dem Teller landen soll, sondern z.B. das Gemüse im Mitteplunkt steht und dennoch die Proteine nicht zu kurz kommen sollen. Zudem verzichtet der ein oder andere in der Diätphase generell auf Kohlenhydrate aus z.B. Nudeln und Reis und hat so auch wieder eine schöne Beilage auf dem Teller, was zusätzlich Abwechslung (und Motivation) liefern kann.

Was man jedoch nicht machen sollte ist die Nudeln ohne ausreichend Flüssigkeit in der Mikrowelle erwärmen, das verändert die Konsistenz leider eher ungünstig.

Lecker Soja-Spaghetti - und warum wir die nicht ganz so italienische Pasta besonders mögen!

Soja-Spaghetti von Vitaquell

Nach nur 5 Minuten sind die Soja-Spaghetti gar!

Die kleinen feinen Soja-Spaghetti bestehen ebenfalls nur aus Soja-Bohnen und sind damit glutenfrei und ebenfalls sehr proteinreich. Dadurch dass die Spaghetti so dünn sind reichen 5 Minuten Kochzeit aus und das Volumen verdereifacht sich etwa - das sind viele Nudeln für wenig Kalorien. Als Beilage mit einer guten Portion Gemüse dazu reichen 50 Gramm Soja-Spaghetti pro Kopf locker aus. In einer Packung sind 200 Gramm, was uns also für 4 Portionen ausreicht.

Was die Kochzeit angeht - schneller geht es kaum und damit passen die Nudeln auch in einen vollen Tagesplan mit wenig Zeit für aufwendige Rezepte in der Küche. Dafür zwei Daumen hoch!

Wir bereiten die Soja-Spaghetti zunächst traditionell als Pastagericht mit vielen frischen Zucchini in veganer "Sahne"-Soße sowie als Beilage zu herbstlichem Apfel-Rote-Bete-Ragout zu.

Uns schmeckt es! Wer dem Eigengeschmack von Sojabohnen noch skeptisch gegenüber steht und auch bei veganem Naturjoghurt das nussig-bohnige heraus schmeckt, dem empfehlen wir, die Nudeln in Gemüsebrühe statt Salzwasser vorzukochen. Uns stört hingegen der leicht bohnige Eigengeschmack nicht die Bohne, finden ihn auch bei den Spaghetti weniger ausgeprägt als bei den Tagliatelle, was vermutlich an der deutlich dünneren Form liegen mag.

Soja-Spaghetti mit veganer Zucchini-"Sahne"-Soße

Soja-Spaghetti mit herbstlichem Apfel-Rote-Bete-Ragout

Nährwerte

402 Kalorien auf 100 Gramm / Carbs: 36g / Protein: 45g / Fett: 7,4g

Die Nudeln sind fein und haben im Vergleich zu Shirataki-Nudeln eine wirklich wundervolle, überhaupt nicht quietschige Konsistenz. Sie erinnern jedoch eher an Suppennudeln oder Nudeln aus dem Asialaden (was uns auf die Idee bringt, sie auch noch einmal als Woknudeln anbraten zu wollen) als an italienische Pasta.

Wir werden mit der nächsten Packung Spaghetti also eher in asiatischen Ecke kochen und die Spaghetti nicht allzu sehr in der mediterranen Küche ansiedeln.

Hier seht ihr übrigens, wie wir aus den restlichen Nudeln eine leckere Füllung für Sommerrollen gemacht haben.

Soja-Spätzle

Das Vegan Fitness & Food Lovers Team hat seinen Wohnsitz in Stuttgart und damit mitten im Schwabenland. Das Wort Spätzle ist hier klar besetzt und weckt Kindheitserinnerungen. Die Messlatte liegt also sehr hoch!

Erster Eindruck

Auf den ersten Blick sehen die Soja-Spätzle auch ein wenig wie Knöpfle aus, sie sind klein und relativ dick. Dadurch erhöht sich auch die Kochdauer ein wenig auf ca. 12 bis 15 Minuten.

Wir sind ehrlich: Pur probiert, einfach nur in Salzwasser gekocht, fällt das Urteil zweigeteilt aus. Mit den klassischen Spätzle haben die Soja-Spätzle wenig zu tun: Sie sind zu fest und die Textur passt einfach nicht zum Spätzle-Namen. Dadurch dass sie im Vergleich zu Tagliatelle und Spaghetti auch relativ dick sind kommt pro Biss auch das bohnig-nussige Aroma der Sojabohne mehr durch, was uns nicht stört, aber nicht in die deftige Hausmannskost passt. Aber sie sind lecker, nur eben keine Spätzle!

Soja-Spätzle von Vitaquell

Vegane Soja-Spätzle, serviert mit schwäbischen Linsen und Seitan-Würstchen

Beim zweiten Anlauf kochen wir die Spätzle in einer starken Gemüsebrühe und zudem etwas länger als auf der Packung angegeben. Und serviert mit einer guten Portion saurer Linsen und veganen Seitan-Würstchen ist auch unser Schwabe im Team versöhnt, da die würzigen Linsen die Spätzle einfach mitnehmen. Hier stehen soweiso die Linsen im Mittelpunkt!

Später kochen wir uns noch vegane Käsespätzle und überbacken die Soja-Spätzle im Ofen. Mit einer intensiven Käsesoße, gut Lauch, Muskat und Zwiebeln wird daraus eine proteinreiche Mahlzeit. Auch serviert mit Radieschen und cremigem Spinat sind wir rundum zufrieden. Wichtig ist nur, dass die Spätzle viel Soße und begleitende Gewürze mit auf den Teller bekommen.

Vegane Soja-Käse-Spätzle mit Lauch und veganem Käse im Ofen gebacken

Radieschen-Rucola-Gemüse mit veganem "Rahm"-Spinat und Soja-Spätzle von Vitaquell

Nährwerte

402 Kalorien auf 100 Gramm / Carbs: 36g / Protein: 45g / Fett: 7,4g

Nudel-Fazit

4 von 5 Punkten

Wir werden die proteinreichen und glutenfreien Nudeln definitiv regelmäßig auf unseren Speiseplan setzen und damit variantenreich unser Abendessen nach dem Training bestücken. Dabei werden wir aber v.a. auf die Spaghetti im Asia-Stil und die Tagliatelle zurück greifen, die Spätzle schaffen es eher nicht mehr so oft auf den schwäbischen Mittagstisch.

Sowohl Nährwerte als auch Zutatenliste überzeugen uns 100%. Wir sehen die Nudeln geschmacklich nicht als Ersatz für klassische Weizenpasta (das ist doch irgendwie etwas anderes) sondern als eigenständiges Soja-Produkt, das auch so zubereitet werden will - vergleichbar mit Sojaschnetzeln, die auch in Sud gekocht und gewürzt werden wollen.

Unser Favorit sind die grünen Tagliatelle, da sie von der Textur her wirklich etwas besonderes sind und relativ einfach als Zutat für klassische Pasta-Gerichte verwendet werden können.

Es wird süß! Cremige Cashew-Orangen-Creme

Cashew-Orangen-Creme von Vitaquell

In unserem Testpaket entdecken wir mit großer Freude auch ein Glas Cashew-Orangen-Creme. Nach all den deftigen Speisen eine willkommene Abwechslung. Nussmuse spielen in der veganen Küche generell häufiger eine Rolle, sind sie doch vielseitig einsetzbar, z.B. für Brotaufstriche, als Zugabe zum veganen Joghurt oder Porridge oder auch pur serviert mit Obst als schneller Snack.

Da unser Paket nach der Lieferung erstmal eine gewisse Zeit draußen in der Kälte stand ist die Creme zunächst etwas fest, nicht so flüssig-geschmeidig wie man es z.B. von Nussmusen kennt, eher wie feste Nutella ☺. Das ändert sich aber wenn das Glas einige Zeit bei Raumtemperatur lagert.

Zutaten & Nährwerte

Die Zutatenliste
Rohrohrfeinzucker*, Cashewnüsse* (30 %), Palmöl*1, Sojapulver*, Bourbon- Vanilleextrakt*, Orangenöl*, Zimt*, Meersalz
Nährwerte

607 Kalorien auf 100 Gramm
Carbs: 43,0g / Protein: 9,0g / Fett: 44,0

Das Palmöl stammt aus nachhaltigem Anbau, die * Produkte aus biologischem Anbau. Negativ fällt auf, dass die erste Zutat leider Zucker ist. Die restlichen Werte sind vollkommen ok, handelt es sich ja immer noch um ein Nussmus, welches naturgemäß einen hohen Fett- und üppigen Kaloriengehalt liefert.

Aber der Geschmack, oh wie lecker! Ein wahrer Kandidat für einen „heute mal nicht ganz so genau nehmen, if it fits your macros“- Tag.

Post-Workout Snack mit Proteincreme, Banane und Cashew auf Maiswaffeln

Kaum hat jemand im Team das magische "IFFYM" gesagt zaubern wir uns aus der Creme auch schon einen Post Workout Snack! Zusammen mit Maiswaffeln, selbstgemachter Protein Schoko Creme und mit einer Prise Zimt und Salz, Banane, und einer Prise Chili entsteht hier Food Porn Deluxe! Zum Rezept

Das Orangen-Aroma ist geschmacklich fein abgestimmt auf die nussigen Aromen der Cashews und erinnert uns bereits ein wenig an die anstehende Weihnachtszeit. Wir können uns die Creme auch gut zum Verfeinern unseres Porridge oder als Krönung von Proteinpfannkuchen vorstellen.

Da haben wir den Salat!

Genauer gesagt viele verschiedene Salate aus dem Glas sogar. Vitaquell führt neben einigen vegetarischen Salaten auch ganze 9 vegane Frische-Salate im Sortiment. Die kleinen Leckerbissen können sowohl als Brotbelag, als Soßenbasis in gefüllte Wraps, pur als Zwischensnack oder Beilage bzw. Dipp gegessen werden. Wir sind gespannt und starten die große Verkostungs-Party.

Die Salate werden in kleinen Gläsern zu je 180 Gramm verkauft, kosten um due 3,50€ und müssen nach dem Öffnen im Kühlschrank gelagert werden.

(1) GeVlügel – Exotic Salat

Testpaket von Vitaquell

Der typische Hühnchen-Salat vom kalten Buffet mit Ananas und Majo wird hier mit dem Curry GeVlügel Exotic Salat vegan und figurfreundlich interpretiert. Wir bitten unseren ersten Kandidaten der Verkostung auf den Teller, lasset das Probeessen beginnen!

Der Salat ist schön cremig, mit großen Mandarinenstückchen. Wir fragten uns was das Hühnchen sein soll – und entdecken grobe Sojachunks mit angenehmen Biss. Daneben entdeckt man auch kleine Champignons-Stückchen, die ebenfalls eine leicht fleischige Textur einbringen.

Ob es den Begriff „Hühnchen“ hier braucht sei mal dahin gestellt, aber es geht ja eher darum eine bekannte Zubereitungsart vegan zu interpretieren und das ist gelungen. Schön fruchtig, dabei nicht zu süß.

Zutaten

Ananas (18 %), Rapsöl, Mandarinen (15%), Sojamehlextrudat (9 %), Wasser, Staudensellerie, Champignons, Apfelsaft, Rohrzucker, Traubensaft, Branntweinessig, Senfsaaten, Zitronensaft, Maisstärke, Gewürze, Erbsenprotein, Hefeextrakt, natürliche Aromen (enthalten Weizen = glutenfrei), Melasse, Stabilisatoren Guarkernmehl und Xanthan, Kräutersalz, Meersalz, Zitronenöl

Fazit: 4 von 5 Punkten,
Punktabzug gibt es lediglich für den Einsatz von Rohrzucker und Melasse

(2) RindVleisch

Testpaket von Vitaquell

Nummer zwei in unserer Verkostungsreihe ist der RindVleisch Salat. Nach dem Öffnen fällt auf, dass er deutlich fester ist als der zuvor verkostete GeVlügel Salat.

Der Salat ist cremig, mit groben Stückchen von Paprika und Gurken. Beim ersten Biss finden wir ihn relativ tomatig was aber laut Zutatenliste gar nicht sein kann :)

Das Rezept funktioniert: In Kombination mit vielen Zwiebeln, einer ordentliche Portion Fett und guten Gewürzen fühlen wir uns an den Fleischsalat Budapester Art bei Oma zu unveganen Zeiten erinnert. Für Umsteiger also ein guter Tipp, manch einem Langzeitvegetarier oder Veganer könnte das Aroma aber auch zu fleischähnlich sein.

Zutaten
Paprika (29 %), Gurken (23 %), Rapsöl, Zwiebeln, Rohrzucker, Sojaextrudat, Knoblauch, Wasser, Senfsaaten, Gewürze, Maisstärke, Branntweinessig, Stabilisatoren Guarkernmehl und Xanthan, Farbstoff Paprikaextrakt, Kräuter, Meersalz, Hefeextrakt, natürliche Aromen
Nährwerte
190 Kalorien auf 100 Gramm
12g Kohlenhydrate, davon 9,5g Zucker / Protein 1,2g / Fett 15g

Der Proteinanteil ist trotz dem Namen der eine Proteinvermutung mit sich bringt eher sehr gering, jedoch hat dieses Produkt auch am wenigsten Kalorien auf 100 Gramm und hat daher für uns eine sehr gute Geschmack-Makro Bilanz. Im Gegensatz zum unveganen Fleischsalat hat man hier nicht das Gefühl Löffelweise die pure Mayonaisse zu essen. Fazit: 4 von 5 Punkte, Kaufempfehlung ein halber Punkt Abzug für den verwendeten Zucker

(3) Nordsee Salat

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Basis für den veganen Bruder des ethisch unkorrekten Krabbensalats, dem Nordsee Salat bilden weiße Bete und Dill. Weiße Bete? Haben wir für euch gegoogelt, die 15 bis 20 cm großen Knollen sind verwandt mit der klassischen Roten Bete, ein Herbstgemüse und schmecken ebenfalls leicht süßlich, handelt es sich doch um eine Verwandte der Zuckerrübe.

Zusammen mit Gurke und Dill in cremiger Soße wird daraus der Nordsee-Salat. Der Salat ist sehr cremig, bringt viel Soße mit, in der die Stückchen der weißen Bete, Gurken und Äpfel sowie kleine Soja-Chunks eingelegt sind. In der Würzung fällt v.a. der Dill auf.

Zutaten

Rapsöl, Weiße Bete (18 %), Wasser, Gurken (8 %), Tomaten (8 %), Zwiebeln, Äpfel, Rohrzucker, Sojamehlextrudat (3 %), Branntweinessig, Senfsaaten, Gewürze, Maisstärke, Erbsenprotein, Hefeextrakt, Stabilisatoren Guarkernmehl und Xanthan, natürliche Aromen, Raucharoma, Meersalz

Nährwerte 222 Kalorien auf 100 Gramm
9,6 g Carbs, davon 7,4g Zucker / 19g Fett / 2,6 g Eiweiß

Mit Rapsöl als erster Zutat wird bereits klar, dass es sich hier um ein eher gehaltvolles, fettreiches Produkt handelt. Da die restlichen Zutaten jedoch eher schlank sind kommen die Nährwerte in Summe dann doch ganz gut weg.

Wir finden den Salat relativ süß, essen wir doch selbst normalerweise keine Produkte mit Zucker. Wir vermuten, dass es an der Kombination der weißen Bete, der Süße aus den Äpfeln und dem zusätzlich noch zugefügtem Zucker liegt.

Das Nordseearoma könnten wir leider erstmal nicht entdecken, jedoch fehlt uns persönlich auch der Vergleich zum „echten“ Krabbensalat.
Lecker ist der Salat durchaus, jedoch weckt der Titel Nordsee ggf. etwas falsche Erwartungen. Wir empfehlen wie beim Vikinger-Salat einen Eigenständigen Namen für die Vermarktung ☺

Wir experimentieren und basteln uns ein „Wie Krabben“-Rührei auf Brot an lauwarmen Fenchelgemüse. Zum Rezept

Veganes Rührei Nordsee-Art mit lauwarmem Apfel-Fenchel-Salat

Inspiriert vom maritimen Thema wagen wir uns zudem an eine Variation des Auberginen-Matjes, der im letzten Jahr durch die vegane Food-Blog Szene kursierte - und sind begeistert! Zum Rezept

Veganer Auberginen-Matjes mit Birne in cremiger Soße

Fazit: 4 von 5 Punkten,
ein Punkt Abzug für den Produktnamen der mehr maritime Aromen verspricht als er liefert sowie für den zugesetzten Zucker.

(4) Curry - GeVlügel Salat

Testpaket von Vitaquell

Er ist gelb und duftet nach Curry! Als vierten Salat probieren wir die Curry-Salat-Variante und sind vom ersten Löffel an bereits überzeugt. Lecker!

Im Salat sind große fruchtige Ananas-Stücke und viele Äpfel (ganze 19% des Salats). Die Sojachunks sind im Vergleich zum Obst schön bissfest und bringen die fleischartige Textur in den Salat. Der Salat ist fruchtig, cremig aber ebenfalls relativ süß. Ein Blick auf die Zutaten bestätigt uns:

Zutaten
Wasser, Rapsöl, Äpfel (19 %), Ananas (8 %), Rohrzucker, Sojaextrudat, Branntweinessig, Senfsaaten, Maisstärke, Zitronensaft, Erbseneiweiß, Curry (enthält Sellerie), Apfeldicksaft, Traubensaft, Farbstoff Karottenextrakt, Karamellzuckersirup, Stabilisatoren Guarkernmehl und Xanthan, Gewürze, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure, Kräuter, Meersalz, natürliches Aroma (enthält Spuren von Weizen = glutenfrei), Aromaextrakte, Ingwer.
Nährwerte
304 Kalorien auf 100 Gramm
12 g Carbs, davon 9,4 g Zucker / 3,0g Eiweiß / 27 g Fett
Damit ist der Salat nicht nur mit der leckerste sondern auch der gehaltvollste auf unserem Verkostungstablett.

Wir müssen jedoch zugeben: leider geil. Aus Vernunftsgründen würden wir aber abraten den Salat direkt pur aus dem Glas zu löffeln, was geschmacklich durchaus wahrscheinlich ist. Wir entscheiden uns ihn lieber als schicke Zutat in ...

Fazit: 4 von 5 Punkten, klare Kaufempfehlung!
ein Punkt Abzug für den etwas hohen Fettgehalt und zusegesetzten Zucker.

(5) Wie ThunVisch

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Es geht maritim weiter mit dem „wie ThunVisch“ Salat auf Basis von Erbsen, Mais und Paprika. Wir sind gespannt was als fischige im ThunVisch Salat sein wird, die Zutatenliste klingt zunächst relativ unfischig, da keine Algen o.ä. verwendet werden.

Kaum ist das Glas offen fällt uns gleich die ThunVisch typische Farbe und die sehr cremige Soße auf. Der Salat hat viele kleine fisch-ähnliche Stückchen, die den typischen Thunfisch imitieren sollen. Wir vermuten auch hier texturiertes Soja, können es aber in der Zutatenliste nicht entdecken. Vielleicht ist Erbsenprotein hier die Grundlage? Der Salat ist auch der proteinreichste in unserer Verkostung .Wir finden ihn sehr gelungen, Jochen hebt noch einmal die spannende Textur hervor.

Im Geschmack ist er auch etwas „fischiger“ als der Nordsee-Salat, wobei wir uns das aus der Zutatenliste nicht eindeutig erschließen können. Eine überbordend große Ähnlichkeit zum Thunfisch kommt auch hier nicht auf, sodass der Salat auch für Leute, die eigentlich keinen Fisch oder veganes Sushi mögen bestens geeignet ist. Was uns begeistert - wir müssen es nochmal sagen - ist die Konsitenz der kleinen Sojachunks im Salat.

Zutaten Wasser, Rapsöl, Erbsen (8 %), Mais (8 %), Paprika (8 %), Erbsenprotein, Zwiebeln, Rohrzucker, Branntweinessig*, Senfsaaten, Gewürze, Kräuter, Apfeldicksaft, Traubensaft, Karamellzuckersirup, Hefeextrakt, Verdickungsmittel Xanthan, Zitronensaft, Meersalz, natürliche Aromen (enthalten Spuren von Weizen = glutenfrei).
Nährwerte: 260 Kalorien auf 100 Gramm
Carbs 8,9, davon 6,9 Zucker / Protein 6,1 / 22g Fett

Fazit: 4 von 5 Punkten, Kaufempfehlung Punktabzug auch hier für den zugesetztem Rohrzucker sowie Karamellzucker und den etwas hohen Fettanteil

(6) Der pinke Vikinger

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Der Vikinger Salat überzeugt vom ersten Blick an mit seiner pinken Farbe! Grundlage sind Rote Bete, Zwiebeln, Apfel und Gurken. Als bekennende Rote Bete Fans haben wir dieses Gläschen bereits als heimlichen Favoriten auf dem Zettel stehen. Mal sehen ob der Geschmack mit den Erwartungen Schritt halten kann.

Der Salat ist relativ stückig, hat viel Rote Bete und Zwiebelwürfel in sich. Auch die Sojachunks kommen hier wieder gut zur Geltung. Eine schöne stimmige Mischung aus Säure und Süße, sehr sehr lecker. Wir laufen Gefahr das Glas direkt auslöffeln zu wollen. Schauen wir uns aber vorher noch mal Zutaten und Nährwerte an.

Zutaten
Rote Bete (22 %), Rapsöl, Wasser, Zwiebeln (10 %), Sojaextrudat, Gurken (9 %), Äpfel (4%), Rohrzucker, Rote Betesaft (3 %), Branntweinessig, Senfsaaten, Apfeldicksaft, Traubensaft, Gewürze (enthalten Sellerie), Maisstärke, Erbsenprotein, Zitronensaft, Ananassaft, Stabilisatoren Guarkernmehl und Xanthan, Kräuter, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure, Hefeextrakt, Meersalz, natürliche Aromen

Sojaextrudat kennt ihr ggf. bereits unter anderem Namen, dem texturiertem Sojaeiweiß (auch TVP), dass sind diese proteinreichen Sojaschnetzel, die ihr auch im Bioladen kaufen könnt. Diese sind besonders proteinreich und fettarm. Es wird aus entfettetem Sojamehl, einem Nebenprodukt der Sojaölproduktion, hergestellt. Das entfettete Sojamehl wird nun in einem Extruder (daher der Name) zur gewünschten Form (Granulat, Schnetzel, Steaklies ...) weiter verarbeitet.

Nährwerte 246 Kalorien 19 g Fett 13 g Carbs, davon 8,6 Zucker 5,5g Protein Dank Sojaextrudat und Erbsenprotein steigt sogar der Proteinanteil ein wenig, hinter dem ThunVisch-Salat die Nummer 2 was den Proteingehalt angeht.

Fazit: 5 von 5 Punkten, lecker, gemüsig und mit toller Textur!

Salat-Fazit

Die Salate schmecken alle gut, wir hatten kein Glas dabei, was uns nicht geschmeckt hat. Sowohl als Brotaufstrich als auch als Dipp zu gebratenem Tofu oder Seitan oder einer Gemüsepfanne haben uns die Vitaquell-Produkte gut geschmeckt. Wer also hin und wieder zu faul ist in der Küche groß loszulegen hat damit eine gut gewürzte Basis im Kühlschrank, mit der er seine Gemüsegerichte einfach aufpeppen kann.

Soja-Spaghetti von Vitaquell

Soja-Spaghetti von Vitaquell

Zusammen mit den Resten der vorgestellten Salaten bzw. Dipps, Soja-Spaghetti und Nori-Flocken zaubern wir uns einen schönen Snack und rollen uns diese mit Salat, Karotten, Apfel und weiterem Gemüse zu super leckeren Sommerrollen! Nom, nom!

Du interessierst dich für die hier vorgestellten Rezepte, ein Food-Coaching oder einen individuelen Ernährungsplan? Dann informiere dich über unsere Vegan Fitness & Food Coaching Angebote.


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