Food Haul September & Oktober: Neue Produkte in unsere Shopping Bag zum Herbstanfang!

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Über veganes Protein für Frauen, Lupinentempeh, Seetang- und Proteinbällchen

Auch in den letzten beiden Monaten haben wir eine Reihe neuer veganer Produkte am Markt entdeckt, die Kandidaten für unsere Ernährungspläne sein könnten. Damit wir aber keine Produkte verplanen, die wir selbst nicht kennen, haben wir natürlich zugegriffen und uns selbst eine Meinung gebildet.

Vegan Blend Active Woman Serie – Banana Cinnamon von my protein

Kaum wird es kälter wird es auch Zeit die Flavours in seinen Protein-Overnight-Oats und den veganen Joghurt-Desserts zu wechseln.

In den Social Media Kanälen und der doch recht penetranten Newsletter-Lawine von myProtein kam man in den letzten Wochen nur schwer an der neuen veganen Proteinsorte Active Womans Veganes Protein vorbei.

Active Woman.
Ein rosa Design.
Wirklich, muss das sein?

Eigentlich triftige Gründe das Produkt nicht zu kaufen: Nein, wir Frauen brauchen keine anderen Proteine als Männer. Und nein, wir sind auch keine Fans von Gender-geprägtem Packaging und stereotypen rosa-bling-bling Produkten für Frauen.

Warum wir es dennoch bestellt haben? In der normalen veganen Sportlerernährung neigt man schnell dazu viel Soja zu konsumieren: Tofu, Soja-Drink, veganes Joghurt ... da braucht man nicht auch noch im Proteinpulver ein Sojaisolat zuführen sondern sollte sich besser nach anderen Proteinquellen umsehen.

Das bisherige Vegan Blend von my Protein war genau so ein Mix aus Reis, Hanf und Erbsenprotein, jedoch ist das neutrale Proteinpulver geschmacklich eher schwierig und am Schoko-Produkt haben wir uns in den letzten Jahren langsam aber doch satt gegessen und halten daher stets die Augen offen nach Variation.

Umso besser, dass auch das neue Produkt Active Woman Vegan Protein eine Mischung aus Erbse und Reis. Anders als das bisherige Vegan Blend ist die Frauenlinie noch mit zusätzlichen Vitaminen (darunter auch B12) angereicht und enthält Extrakte von grünem Tee, Folsäure und zugesetzten Enzymen. Die enthaltenen Aromen sind natürlichen Ursprungs, gesüßt wird mit Stevia.

Auf 100 Gramm kommen 358 Kalorien bei 67g Protein und überschaubaren 9.2g Kohlenhydraten. Wie auch das bisherige Vegan Blend löst sich das Pulver nicht ganz einfach in Flüssigkeit auf, kräftiges rühren oder shaken ist angesagt. Da wir aber sowieso kaum Shakes trinken und das Pulver in Joghurt oder Overnight Oats verwenden kriegt man es darin gut eingerührt, die Löslichkeit stellt so kein Problem dar.

Geschmacklich überzeugt die Banana Cinnamon Variante auf voller Linie! Besonders lecker finden wir es in Kombination mit noch etwas Kakao und z.B. rohen Kakaonibs.

Fazit: 4 von 5 Punkten, ein Punkt Abzug fürs Marketing


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NoSugar Sirup von my protein


Da man bei myProtein ja selten mit nur einem Produkt im Warenkorb endet haben wir unserer Neugier nachgegeben und die 2 Sorten der zuckerfreien Sirups bestellt, die aktuell im Angebot sind.

Wir haben uns die Sorten „Butterscotch“ sowie „Apfel & Zimt“ geholt. In Maßen dosiert beide sehr lecker, angenehm süß und nicht allzu künstlich im Geschmack und damit ein guter Kandidat, um das morgendliche Porridge oder einen Proteinpfannkuchen zu pimpen, wenn die Zeit knapp ist (natürliche Süße aus frischem Obst ist natürlich die gesündere Variante, hier handelt es sich klar um ein Convenience-Produkt).

Das Sirup ist auf Wasserbasis, angedickt mit Xanthan und natürlichen Aromen. Als Süßungsmittel wird Sucralose verwendet. Das Produkt enthält Konservierungsstoffe. Die Nährwerte sind wie für das Produkt zu erwarten natürlich unschlagbar: mit nur 5 Kalorien auf 100 Gramm ist eine einzelne Portion damit quasi kalorienfrei.

Fazit: 4 von 5 Punkten,
ein Punkt Abzug für Konservierungsmittel und die Tatsache, dass Zuckeraustauschstoffe generell sparsam dosiert werden sollten


Seetangbällchen von ProLaTerre

Bei unserem Einkaufsbummel durch den lokalen Bioladen entdeckten wir im Kühlregal eine neue Marke: ProLaTerre und deren Produkte zum Einführungspreis! Als vegane Sushi-Fans und Foodies mussten wir bei dem Namen „Seetangbällchen“ natürlich zuschlagen!

Die Reis-Bällchen sind mit Kombu-Algen aus einer niederländischen Algenkultur zubereitet, die nachhaltig bewirtschaftet wird. Neben Tofu und Reis sind auch noch verschiedene Gemüsestreifchen drin, z.B. Karotten sowie Weizen, Roggen und Hafer (damit also leider nicht glutenfrei). Da die Algen einen sehr intensiven Eigengeschmack haben braucht es nur wenig davon, um das typische Aroma ins Produkt zu bringen.

In einer Packung sind rund 9 Bällchen und damit angeblich 2 Portionen, jedoch würden wir eher sagen dass das je nach Beilage und Typ eher die Menge für eine Person ist. Die Bällchen können in der Pfanne angebraten werden (hier reichen 5 Minuten), in der Mikrowelle erwärt oder im Backofen gebacken werden.

Wir hatten dazu selbstgemachte Remoulade und einen großen Salat, sehr lecker! Die Bällchen schmecken durch das Anbraten ein wenig wie Sushi mit Räuchertofu ☺ Leider gibt es auf der Website von ProLaTerre noch keine weiteren Infos zum Produkt, wir hoffen dass es nicht nur eine Testaktion bei Denns war!

100 Gramm liegen bei knapp 150 Kalorien, in der Packung sind 180 Gramm. Wir finden die Firmenphilosophie von ProLaTerre auf den ersten Blick sehr charmant, stecken sie doch auch hinter dem Projekt Tofupedia und produzieren bereits seit über 50 Jahren Tofu in den Niederlanden. (Achtung, dort sind auch vegetarische Inhalte enthalten, es ist nicht alles vegan)

Fazit: 5 von 5 Punkten, klare Kaufempfehlung


Die vegane Lifestyle-Messe Xond

Am Wochenende fand in Stuttgart erstmalig die vegane Lifestyle-Messe Xond Messe im Römerkastell statt. Natürlich waren wir vor Ort um zum einen das neue Messekonzept, die Vorträge veganer Sportler und natürlich neue Food-Trends zu sichten.

Die Location war super gewählt, am Samstag Mittag jedoch angenehm wenige Gäste da, sodass man ohne Stress bequem von Stand zu Stand schlendern konnte. Jedoch war man dann auch recht schnell wieder fertig, da die Anzahl der Aussteller recht überschaubar war.

Kulinarisch haben wir uns durch vegane Schokolade der Bernsteinzimmer Schokoladenmanufaktur (sehr lecker und mit viel Liebe zum Detail hergestellt!), veganes Eis auf Kokosbasis von Carlotta und die neuen Sorten von Booja Booja(probiert das Himbeer-Eis!) sowie Flammkuchen von Tasty Dishes und Tofu-Sorten (Highlight: der Black Forest Tofu) von Taifun gesnackt.

Unsere Messe-Highlights stellen wir euch nachfolgend noch genauer vor:


Neues aus der Tempehmanufaktur


Am Stand des Stuttgarter Bioladens Organix (btw. tollstes Sortiment, tollste Beratung) hatten wir die Chance in den Genuss einer Tempeh-Verkostung zu kommen. Wir probierten verschiedene Produkte der Tempehmanufaktur, darunter auch Lupinentempeh naturell und als Variante mit Kräutern – einfach lecker!

Außerdem kauften wir frischen Tempeh, der im Vegleich zu regulärem Tempeh nicht pasteurisiert wurde sondern auch im verpackten Zustand noch weiter reift. Der Familienbetrieb von Markus und Stephanie Schnappinger produziert seit über 20 Jahren Tempeh in liebevoller Handarbeit und ist seit 2010 bio-zertifiziert. Diese Handarbeit spiegelt sich definitiv im Produkt wieder: würzig, schöner Edelschimmelpilz ... 200g Tempeh kosten 3,69€.

Fazit: 5 von 5 Punkten, klare Kaufempfehlung


Neues von Wheaty

Am Stand von Wheaty waren viele Produkte zur Verkostung angeboten, jedoch hatten wir es primär auf die Messeneuheiten abgesehen:
Alm-Burger, Kassler 2.0 mit verbesserter Rezeptur sowie das Alm-Kässler mit einer veganen Käsescheibe, deren Rezeptur Wheaty selbst entwickelt hat.

Und wie hätte man es bei Wheaty anders erwartet, die Sachen sind einfach gut gewürzt.

Beim Kassler 2.0 besticht zudem die fasrige und gleichzeitig zarte Textur, die dieses Seitanprodukt so besonders macht. 100 Gramm liegen bei 179 Kalorien, davon knapp 34g Protein und nur 3.4 Gramm Fett.

Der Alm-Burger als auch das Alm-Kässler verwenden einen Käse auf Lupinenbasis, Kokosfett und Kartoffelstärke. Der Proteinanteil ist nach wie vor hoch, da Seitan die Hauptzutat ist, dennoch sind die Produkte durch den Käse-Anteil natürlich fettreicher.

Die Käse-Scheibe liegt zwischen zwei dicken Scheiben Seitan und erinnert schon an eine Vorstufe zum veganen Cordonbleu. In der Pfanne gut angebraten fängt der Käse leicht an zu schmelzen, für Burger oder eine deftige Herbstmahlzeit perfekt.

Für kochfaule Veganer, die auf der Suche nach schnell zuzubereitenden Proteinquellen sind, ist das Wheaty-Produktsortiment definitiv immer einen Blick wert!

Fazit: 5 von 5 Punkten, klare Kaufempfehlung


Superdrink

Bei dem ganzen Messe-Trubel sollte man natürlich auch auf seinen Wasserhaushalt achten. Uns ist sofort das frische Design am Superdrink Stand ins Auge gefallen. Die beiden Drinks in den kleinen gelben bzw. grünen Flaschen wurden ursprünglich als Konter zum morgendlichen Kater entwickelt:

Die kleine grüne Flasche enthält Grüntee, Apfel und Kokoswasser, ist gesüßt mit Stevia und liefert Vitamin C und Magnesium.

Der gelbe Maracuja, Orangen und Mandarinen Drink ist mit Koffein angereichert und wir überlegen das kleine Getränk mit entspannten 35% Saft (also eher eine Schorle mit vertretbarem Fruchtzuckeranteil) auch mal als Pre-Workout Drink und kleinen Booster auszutesten.

Fazit: 5 von 5 Punkten, klare Kaufempfehlung


Vegane Protein Bällchen Goji + Kokos

Auf Dienstreise im herbstlichen Dresden, nicht gerade berauschendem Frühstück im MotelOne musste ein schneller Snack auf dem Weg ins Büro her. Zum Glück lag nicht nur ein Obsthändler sondern auch eine Rossmann-Filiale auf dem Weg und so hatte ich das Glück, die kleinen lustigen Proteinbällchen der Protein Ball Co. shoppen zu können! Die Sorte Goji +Coconut ist vegan, da mit Reisprotein und Hanfprotein hergestellt.

Normalerweise sind wir keine allzu großen Freunde von zu viel Trockenobst oder Zuckersirups, noch dazu wenn ein Produkt als Proteinprodukt beworben wird. Daher auch schade, dass Datteln und dann auch noch Dattelsirup an 1. Und 2. Stelle der Zutatenliste stehen.

Datteln, Dattelsirup, Cashew Butter, Goji Beeren (9%), Kokosnuss (8%), Erbsenprotein, Hanfprotein, Reisprotein, Kakaopulver, Chiasamen

Dennoch sind die Nährwerte in Summe eigentlich echt ok:
100 Gramm liegen bei 83 Kalorien, dabei 13 Gramm Eiweiß, 16 Gramm Fett und 42 Gramm Kohlenhydraten. Da eine Packung nur 45 Gramm enthält relativiert sich die enthaltene Zuckermenge wieder.

Geschmacklich sind die Bällchen mit ihrer Kokosnote und dem Kakao wirklich super und (vermutlich durch den hohen Zuckeranteil) auch recht sättigend.

Fazit: 4 von 5 Punkten,
ein Punkt Abzug für den etwas zu geringen Proteinanteil und Zusatz von Dattelsirup

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