Wir testen für euch vegane Produkte und verraten euch, was sich lohnt und welchen Einkauf ihr euch sparen könnt

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In diesem Artikel

  1. Vegane Budda-Mülch von HappyCheeze
  2. Haferjoghurt von Sojade
  3. Kokos-Schoko-Creme vom Coconut Collaborative
  4. Vegane Produkte von Quorn
  5. Protein Balls Pistazie von The Protein Ball Company

Unsere Tops und Flops im Januar 2017

Vegane Buddamülch von HappyCheeze

Auf der Biofach vorgestellt und seitdem nur schwer zu kriegen - die Rede ist von der veganen Alternative zu Butter-Milch aus dem Hause Happy Cheeze! Buddamülch: Schön säuerlich, schön cremig, ultra lecker! Die Basis bilden Cashewkerne, die zur Milch verarbeitet und fermentiert wurden.

BUDDAMÜLCH - KLASSIK Zutaten: gefiltertes Wasser, Cashewkerne* (12,5%), Kokosöl*, Steinsalz, vegane Fermentationskulturen

Die kleinen Flaschen sind aktuell noch recht teuer, jedoch als Tipp: ihr könnt z.B. auch etwas Mandeldrink oder Sojadrink mit einem Schuss Budda-Mülch verfeinern, der Geschmack ist so intensiv, dass er die andere Milch definitiv mit aufpeppt. So halten sich dann auch die Kalorien im vernünftigen Bereich, liegt die normale Budda-Mülch doch bei knapp 86 Kalorien auf 100 ml. Die Flasche kostet knapp 4€ für 500 ml.

Das Produkt gibt es in natur bzw. classic (sehr lecker!), wir konnten aber auch schon eine Variante miz Zitrus-Note und Erdbeeren verkosten, jedoch sind diese auf der Hersteller-Website aktuell nicht mehr / noch nicht gelistet.

Die vegane Buttermilch schmeckt nicht nur pur sehr lecker, sondern macht sich auch gut im Pfannkuchenteig, Proteinshake, in unseren veganen low-carb Tofu Schupfnudeln oder als schnelle Soße mit ein paar Hefeflocken und Kräutern zu Nudeln oder Gemüse.

Fazit: 5 von 5 Punkten, definitiv ein Produkt zum Ausprobieren

Oat So Hafer: Veganer Hafer-Joghurt von Sojade

Wer uns kennt weiß - wir lieben veganen Joghurt! Egal ob zum Frühstück, mit einem Scoop Proteinpulver nach dem Workout oder mit Kakao und Zimt als Alternative zu kalorienreichen Desserts - veganer Joghurt ist der Dauergast in unserem Kühlschrank! Um den Sojakonsum dennoch nicht ausarten zu lassen halten wir stets die Augen offen nach anderen Produkten.

Der Haferjoghurt von Sojade machte uns also sehr neugierig! Noch dazu da wir nur durch Zufall von dem neuen Produkt mitbekommen haben und eigentlich mit mehr Medienrummeln in der veganen Foodie-Szene gerechnet haben.

Doch schon beim Öffnen wurde klar: irgendwie ist das Produkt für Joghurt sehr fest. Es war eher wie ein erkaltetes Porridge, welches auch aus feinen Haferflocken (z.B. Schmelzflocken von Kölln) hätte selbst gekocht sein können.

Zwar geben die veganen Joghurtkulturen dem Hafer Joghurt eine leichte Säure mit, aber mit Joghurt hat das ganze nicht viel zu tun. Und wer ein Haferporridge (dann auch gerne ohne Verdickungsmittel) möchte kann dieses auch deutlich günstiger im Handumdrehen selbst machen.

Fazit: 2 von 5 Punkten, für uns ein Flop

Veganer Schoko-Creme vom Coconut-Collaborative

Bisher sind wir an den Kokos-Joghurt vom Coconut-Collaborative immer vorbei gelaufen, schlägt unser Herz doch für Sojade und Provamel Soja-Joghurt. Die meisten Kokos-Joghurt-Alternativen hatten uns dann doch immer zu viel Fett und zu wenig Protein. Aber hey, bei diesem Produkt ist die Lage etwas anders: wer einen Schokopudding will, der nimmt Kalorien und Fett dankend in Kauf und greift dann auch gerne zur Kokos-Variante!

Die kleinen Schoko-Desserts finden sich im Kühlregal, nett verpackt in eine Umverpackung aus Pappe mit dem Flotten spruch "mehr Informationen gibts innen drinne" und "wir pflanzen Bäume".

Die kleinen Hüftgold-Sünden kommen dankenswerter Weise in Mini-Verpackungseinheiten. Eine Portion ist gefühlt so groß wie ein Fingerhut. Wer es schafft nach einem aufzuhören hat die Kalorien also nach wie vor im Griff.

Die Creme ist bei Lagerung im Kühlschrank relativ fest, wird aber bei Zimmertemperatur noch etwas weicher. Der Geschmack ist der Wahnsinn! Sehr schokoladig, mit feiner Kokos-Note, tolle Textur und (auch dank zugesetztem Zucker, für den wir Punkte abziehen) sehr, sehr lecker!

Fazit: 4 von 5 Punkten, für uns ein leckerer Cheat für Tage, an denen das Kalorienkonto etwas mehr Puffer hat

Veganes Filet und vegane Nuggets von Quorn

Lange hat es gedauert bis die in UK schon lange populären Produkte von Quorn auch auf dem deutschen Markt präsent waren. Und für die vegane Szene war es dennoch kein Gewinn, haben die Produkte doch oft Ei oder Milch in der Rezeptur.

Doch 2017 tut sich was im Sortiment: wir haben es geschafft, bei Rewe in Stuttgart zwei der neuen veganen Quorn Produkte zu ergattern: Vegane Filets und Vegane Nuggets.

"Quorn-Produkte bestehen aus Mykoprotein. Mykoprotein ist eine ernährungsphysiologisch gesunde Eiweißquelle, die nicht nur fleischlos ist, sondern natürlich über wenig gesättigte Fettsäuren und einen hohen Ballaststoffgehalt verfügt. (...) Mykoprotein wird durch einen Fermentierungsprozess gewonnen, ähnlich wie bei der Fermentierung von Hefe im Brot. " zur Quorn Website

Während uns die Nuggets nicht überzeugt haben (zu pappig, zu viel Panande, zu wenig Eigengeschmack) erinnerten uns die Filets an eine Mischung aus einem leicht trockenem Naturtofu gemischt mit Tempeh. Da Quorn ebenfalls auf Edelpilzen und Fermentierung aufsetzt vermuten wir dort die geschmackliche Nähe zum Tempeh. Das Filet ist nicht spektakulär, aber solide und lecker. Serviert gut angebraten, mit etwas Zitronensaft und saftigem Gemüse dazu wird daraus ein gutes Essen, was ohne Tofu oder Seitan auskommt.

Aber: Die Filets sind relativ dünn und klein, in einer Packung sind gerade mal 125g. Für einen Esser eine gute Wahl, für 2 Portionen jedoch zu wenig und dafür leider zu teuer.

Die Nährwerte hingegen sehen gerade beim Filet gut aus:
103 Kalorien auf 100g, nur 2,7g Kohlenhydrate // gute 15,2g Protein // nur 2,0g Fett

Fazit: 3,75 von 5 Punkten, für uns eine interessante Alternative zu Soja- und Seitan, geschmacklich jedoch unaufregend und dafür zu teuer

ProteinBalls Pistazie

Wer unseren großen veganen Proteinriegel-Test gelesen hat und selbst gerne mal einen proteinreichen Snack in der Sporttasche oder für unterwegs bei sich hat, dem legen wir die veganen Produkte der Protein Ball Company ans Herz.

Die kleinen, bunt verpackten Bällchen kombinieren Trockenfrüchte mit Proteinpulver (Reis, Erbse) zu kleinen Energiekugeln. Die Kugeln sind eine gute Mischung aus Kohlenhydraten und Proteinen, jedoch nicht gerade low carb und damit eher als Post-Workout-Snack oder Frühstück to Go geeignet.

Die Sorte Limette & Pistazie" passt perfekt in den grünen Frühling und macht sich auch gut als z.B. Topping auf Porridge oder kleinen gehaltvollen Snack zwischendurch. Eine Packung mit 45g kostet knapp unter 2 €.

Zutaten: Datteln, Cashewnüsse, Pistazien (10%), Kokosnussstückchen, Fruchtsaftkonzentat, Reisstärke, Reisproteine, Erbsenprotein, Mohn, natürliches Limettenaroma.

Nährwerte: 415 Kalorien auf 100g // 49,5g Kohlenhydrate // 15g Protein // satte 19,9g Fett

Fazit: 5 von 5 Punkten

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